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IAS

Die Leitlinien für Konzernabschlüsse nach IAS wurden vom International Accounting Standard Committee (IASC) in London festgelegt. Das IASC ist ein internationaler Zusammenschluß von Wirtschaftsprüfern, Finanzanalysten und Industrievertretern. Die meisten Unternehmen, die am Neuen Markt notiert sind, machen ihre Bilanzierung nach IAS. 

IM GELD
 
oder in-the-money: Ein call ist in-the-money, wenn der Kassakurs des Basiswertes über dem Ausübungspreis liegt, ein put ist in-the-money, wenn der Kassakurs des Basiswertes unter dem Ausübungspreis liegt. 

INDEXOPTION
 
Option, deren Basiswert ein Index ist. 

INDEXZERTIFIKAT

Ein Index-Zertifikat ist ein Wertpapier, das einen gesamten Index 1:1 widerspiegelt. Der Anleger setzt damit auf das Steigen oder Fallen eines bestimmten Index, beispielsweise des Dax-, Neuen Markt- oder Smax-Indizes. Index-Zertifikate haben eine festgesetzte Laufzeit. 

INHABERAKTIE
 
Aktie, die nicht auf Namen lautet und bei der der Eigentümerwechsel durch einfache Übergabe erfolgt. 

INITIAL PUBLIC OFFERING (IPO)
 
Unternehmenseinführung an der Börse durch Verkauf von Unternehmensanteilen (Aktien) an die Öffentlichkeit. 

INNERER WERT EINER OPTION

Der innere Wert einer Option wird aus der Differenz von Ausübungspreis und Kassapreis des Basiswertes berechnet. Call: Kurs des Basiswertes minus Ausübungspreis. Put: Ausübungspreis minus Kurs des Basiswertes. Ist das Ergebnis negativ, beträgt der innere Wert Null. 

INNERER WERT EINER AKTIE

Das ist der - nach der Bilanzrechnung - tatsächliche Wert einer Aktie im Gegensatz zu seinem Kurswert. Vereinfacht kann dieser Wert aus der Summe des Eigenkapitals und den stillen Reserven geteilt durch die Anzahl der Aktien errechnet werden. 

INSTITUTIONELLE ANLEGER

Institutionelle Anleger können Versicherungsgesellschaften, Pensionsfonds, Kapitalanlagegesellschaften oder auch Banken sein, die regelmäßig großen Anlagebedarf haben. Weitere Anlegergruppen sind der Berufshandel und Privatanleger. 

INTERNATIONALER WÄHRUNGSFONDS (IWF)

Ziel des IWF besteht darin, das internationale Finanzsystem zu überwachen und vor allem zu stabilisieren, um in Zukunft Weltwirtschaftskrisen wie die von 1929 zu verhindern. Sie wurde 1944 gegründet und hat 182 Mitgliedsstaaten - nur Kuba und Nordkorea sind nicht mit dabei. Sie vergibt im Gegensatz zu ihrer Schwesterorganisation Weltbank vor allem kurzfristige Kredite. An solche Kredite knüpft der IWF allerdings hohe Auflagen; etwa Demokratisierung, Privatisierung, Öffnung der Märkte oder Währungsabwertung. Das Stimmrecht der Mitgliedsländer richtet sich nach dem Anteil der Finanzmittel, die jedes Land in den Fonds einzahlt: Allein die USA verfügen über einen Stimmrechtsanteil von 17,35 Prozent. Da wichtige Entscheide im IWF mit einem 85-Prozent-Quorum gefällt werden müssen, haben die USA de facto ein Vetorecht. Deutschland hält rund fünf Prozent der Stimmen.


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